Lokale Gemeinschaften schaffen im Kongo einen riesigen Wildkorridor; der Boom bei Balkonkraftwerken in Deutschland hält an; und Italien errichtet ein Refugium für ehemalige Showdelfine und Orcas: zusammengestellt von unserem Partner Squirrel News.
Die NGO Strong Roots Congo hat mehr als die Hälfte ihres Ziels erreicht, Land für lokale Gruppen zu erwerben, um einen Nationalpark und ein Naturschutzgebiet miteinander zu verbinden. Der entstehende Korridor soll die Artenvielfalt erhalten und die Lebensgrundlage der beteiligten Gemeinschaften sichern. (Artikel auf Englisch)
2025 wurde weltweit erstmals mehr Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt als aus Kohle. Das Wissenschaftsmagazin „Science“ hat diese Entwicklung zum „Durchbruch des Jahres 2025“ gekürt.
In Deutschland wurden im vergangenen Jahr erneut mehr als 400.000 Balkonkraftwerke installiert. Ähnlich viele wie im Vorjahr. Doch da die Anlagen leistungsfähiger geworden sind, nahm ihre Leistung insgesamt um rund 25 Prozent zu.
Der Umsatz mit biologisch erzeugten Lebensmitteln dürfte in Deutschland im Jahr 2025 um mehr als eine Milliarde Euro auf 18 Milliarden Euro gestiegen sein. Allerdings blieb die Bioproduktion auf den Feldern und in den Ställen hinter der anziehenden Nachfrage zurück.
Im Tumo-Lernzentrum in Frankfurt am Main sollen ab Anfang 2026 tausende Jugendliche kostenlos von digitalen Bildungsangeboten profitieren. Die Workshops reichen von Musikproduktion und 3D-Design bis hin zur Entwicklung von Robotern und Computerspielen. Daneben unterstützen Coaches die Jugendlichen beim selbstständigen Arbeiten.
Der Lärm von Feuerwerken schreckt Tiere auf, ihr Rauch verschmutzt die Luft, und es bleibt viel Abfall zurück. Drohnenshows setzen auf eine andere Strategie: Hunderte Roboter fliegen präzise choreografiert, leise und sauber durch die Luft. Deshalb ersetzen sie immer öfter klassische Feuerwerke.
Ein Potsdamer Start-up entwickelt 3D-gedruckte Zellchips, auf denen menschliches Tumorgewebe wächst. So lassen sich Krebsmedikamente ohne Tierversuche realitätsnah an menschlichen Zellen testen. Der Ansatz soll helfen, personalisierte und wirksamere Krebstherapien zu entwickeln.
Über eine mögliche positive Zukunft nachzudenken, macht glücklicher, als einer positiven Vergangenheit nachzutrauern, findet die Zukunftsforscherin Florence Gaub. Im Interview erklärt sie, wie man sich die Zukunft so zurechtlegt, dass sie weniger Angst macht, und was sie vom Jahr 2050 erwartet.
In Italien entsteht ein neuartiges Schutzgebiet für ehemalige Showdelfine und Orcas im offenen Meer. Die Tiere sollen dort in großen, überwachten Unterwassergehegen leben, die ihrem natürlichen Lebensraum näherkommen als Delfinarien. Mitte 2026 sollen die ersten Tiere einziehen.
1-Million-Hektar Wildkorridor im Kongo, 400.000 neue Balkonkraftwerke 1
Bitte unterstützt uns!
Squirrel News ist gemeinnützig und finanziert sich hauptsächlich aus Spenden. Mit einem regelmäßigen Beitrag helft ihr uns, weiterhin die besten konstruktiven Nachrichten zu finden!