Ein Präventionsprojekt in Kenia und Uganda hat die Zahl der HIV-Infektionen drastisch gesenkt; die vietnamesische Hauptstadt erlaubt nur noch elektrische Mopeds und Motorräder auf ihren Straßen; und eine Schule für Straßenkinder in Indien hat ihre ersten Absolventen hervorgebracht: Unsere neue Ausgabe ist da
Weltweit sterben noch immer hunderttausende Menschen an AIDS. Ein Forschungsprojekt in Kenia und Uganda hat es nun mit einfachen Präventionsmaßnahmen geschafft, die Neuinfektionen in Dörfern um 70 Prozent zu senken.
Mit rund 1,3 Millionen HIV-positiven Menschen gehört Simbabwe zu den am stärksten betroffenen Ländern weltweit. Nun sollen mehr als 270.000 besonders gefährdete Personen dort kostenlos das neue Präventionsmedikament Lenacapavir erhalten, das nur zweimal im Jahr verabreicht werden muss.
Einer Studie zufolge führt die Luftverschmutzung in Hanoi zu etwa 5800 verfrühten Todesfällen pro Jahr. Ab Juni dürfen in der vietnamesischen Hauptstadt deshalb nur noch elektrische Motorräder und Mopeds fahren. Ihre Anschaffung wird je nach Einkommen mit mehreren hundert Euro bezuschusst.
Der Markt für gebrauchte Elektrogeräte wächst. Auch Firmen kaufen wiederaufbereitete Computer, Laptops, Smartphones oder Tablets. Dadurch können sie bis zu 50 Prozent Kosten sparen. „Am Ende sind wir froh darüber, weil wir nicht nur nachhaltig arbeiten, sondern auch noch günstig damit leben“, erklärt eine Verantwortliche.
Immer mehr Menschen haben Probleme, bezahlbare Häuser oder Wohnungen zu finden. Was lässt sich dagegen tun? In unserer neuen Podcast-Folge erklärt Dieter Rink, Professor für Stadt- und Umweltsoziologie, an welchen Hebeln die Politik ansetzen sollte, damit sich die Lage spürbar verbessert.
Einer Studie zufolge stirbt in manchen Gegenden jeder dritte Igel im Straßenverkehr. Neue Daten legen nahe, dass sich viele von ihnen retten ließen, wenn Autos mit Ultraschall-Abwehrgeräten ausgestattet würden, die Igel von der Fahrbahn fernhalten.
Plattdeutsch wird immer seltener gesprochen und könnte langfristig aussterben. In Schleswig-Holstein wächst die Nachfrage nach Plattdeutsch-Kursen an Volkshochschulen nun jedoch wieder. Viele wollen die Sprache lernen, um sie an ihre Kinder weiterzugeben und lebendig zu halten.
Manche Kinder fehlen wegen Angst oder emotionaler Belastung monatelang im Unterricht. In Celle haben Lehrkräfte deshalb ein Projekt entwickelt, das solche Kinder in kleinen Schritten zurück in den Unterricht führt. Individuelle Betreuung und Sozialtraining sollen ihnen helfen dabei, neues Vertrauen aufzubauen.
Im Süden Kairos stammen viele Mädchen aus sozial benachteiligten Verhältnissen. Oft erfahren sie geschlechtsspezifische Gewalt und werden früh zum Heiraten gedrängt. An der Impact Academy erhalten einige von ihnen Boxtraining sowie einen geschützten Raum mit psychologischer Unterstützung.
Viele Straßenkinder in indischen Großstädten können nicht zur Schule gehen, weil sie arbeiten müssen. In Thane bei Mumbai eröffnete Bhatu Sawant deshalb 2016 eine Schule für sie. Neben dem Unterricht erhalten die Kinder dort drei Mahlzeiten am Tag und eine Duschgelegenheit. Jetzt haben die ersten ihren Abschluss gemacht.
70 Prozent weniger HIV-Infektionen, Hanoi verbietet Verbrenner-Mopeds 1
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