Irland will sein Grundeinkommen für Künstler dauerhaft verlängern; Agroforst-Projekte in Brasilien bringen Wald auf gerodete Flächen zurück; und in Kenia entdecken tausende ältere Frauen ihre Lust am Fußballspielen: Hier kommt der lösungsorientierte Nachrichten-Überblick, zusammengestellt von unserem Partner Squirrel News.
In Irland läuft seit drei Jahren ein Pilotprojekt, das 2.000 Künstlerinnen und Künstlern ein Grundeinkommen von rund 1.400 Euro pro Monat auszahlt. Nach positiven Erfahrungen soll ab Herbst 2026 ein dauerhaftes Programm daraus werden.
Die brasilianische Regierung will Milliarden in reichen Ländern einsammeln, um gerodeten Regenwald wieder aufzuforsten. Ein indigenes Volk sammelt dafür hunderte Kilo Baumsamen; und ein Agrarökonom pflanzt Nutzpflanzen wie Bananen und Kakao neben ursprüngliche Amazonasbäume wie Mahagoni.
Die Gesamtkosten des syrischen Wiederaufbaus werden auf mehr als 200 Milliarden US-Dollar geschätzt. Knapp 500 Millionen Dollar sind nun bereits durch Crowdfunding zusammengekommen. Die Spendenaktionen gehören zu den weltweit erfolgreichsten überhaupt.
Immer mehr landwirtschaftliche Betriebe folgen ökologischen Grundsätzen, ohne dafür Bio-Zertifikate zu nutzen. Denn die bedeuten viel Aufwand und zusätzliche Kosten. Wichtiger ist vielen der Verkauf an Kunden in der Region, um lange Transportwege zu vermeiden.
Ein neues Baumaterial aus restrukturierten Zellulosefasern soll ähnlich stabil wie Stahl und Kohlenfaserstoffe sein und das Bauen günstiger und nachhaltiger machen. Nun hat ein US-Unternehmen mit dem Verkauf des „Superwoods“ begonnen.
Die Europäische Union will die Umweltverschmutzung durch Mikroplastik bis 2030 um fast ein Drittel senken. Ein neues Gesetz des EU-Parlaments verpflichtet Unternehmen nun sicherzustellen, dass Kunststoffgranulat aus ihrer Produktion nicht in die Natur gelangt.
In Basel arbeitet erstmals eine Baustelle nur mit elektrischen Baumaschinen. Die emissionsfreie Baustelle stößt nicht nur weniger CO2 aus, sondern ist auch leiser. Die neue Herausforderung ist jedoch, immer genug Strom zu haben.
Im Kindergarten St. Andrä in Kärnten entscheiden die Kinder selbst, was sie tun. Dadurch lernen sie, sich selbst zu organisieren und „mit Leerlauf und Irritation umzugehen“. Zudem gibt es gemeinsame Aktivitäten mit den Eltern. Gerade wurde der Kindergarten dafür mit einem Innovationspreis ausgezeichnet.
Nach dem Ende des Bürgerkriegs im Jahr 2002 gab es in Angola kaum Arbeit außerhalb des Ölsektors. Doch immer mehr Menschen versuchen, Unternehmen zu gründen: vom Handwerksbetrieb bis zum Tech-Start-up. Besonders Frauen melden eigene Firmen an.
Immer mehr ältere Frauen in Kenia entdecken ihren Spaß am Fußballspielen. Mehr als 3.000 „Football Grannies“ kicken schon regelmäßig zusammen. Der Sport hilft nicht nur ihrer Gesundheit, sondern erzeugt auch ein neues Zusammengehörigkeitsgefühl.
Grundeinkommen für Künstler, Aufforstung im Amazonas 1
Bitte unterstützt uns!
Squirrel News ist gemeinnützig und finanziert sich hauptsächlich aus Spenden. Mit einem regelmäßigen Beitrag helft ihr uns, weiterhin die besten konstruktiven Nachrichten zu finden!