Die NGO „The Ocean Cleanup“ entfernt immer mehr Abfälle aus den Ozeanen; Nordrhein-Westfalen fördert mehr Wohnraum für Obdachlose; und eine Weimarer Forscherin entwickelt Steine zum Hausbau aus Strohresten und anderen überschüssigen Materialien: Hier kommt der lösungsorientierte Nachrichten-Überblick, zusammengestellt von unserem Partner Squirrel News.
Müll aus dem Meer zu filtern, ist kein Ansatz, mit dem sich das Plastikproblem dauerhaft lösen lässt. Die Organisation „The Ocean Cleanup“ bewirkt trotzdem viel: Im vergangenen Jahr hat sie 25.000 Tonnen Abfall aus den Ozeanen entfernt. Für die Zukunft hat sie noch deutlich größere Pläne.
Schätzungen zufolge leben in Nordrhein-Westfalen rund 5000 Menschen auf der Straße. Housing-First-Projekte konnten einigen von ihnen bereits helfen, wieder ein Zuhause zu finden. Nun soll der Ansatz landesweit ausgebaut und gefördert werden.
Während das Bauen mit Beton immer teurer wird und viel CO2 freisetzt, stehen in Deutschland jedes Jahr bis zu 13 Millionen Tonnen Strohreste zur Verfügung. Eine Forscherin in Weimar entwickelt daraus und aus ähnlichen Reststoffen nachhaltige Bausteine. Das erste Modellhaus ist bereits in Planung.
Immer mehr 24-Stunden-Läden verbessern die Nahversorgung in den ländlichen Gebieten Sachsen-Anhalts. An der Spitze steht dabei das Genossenschaftsmodell von „Tante Enso“. Das Start-up „Dein Schopp“ wiederum setzt auf ein Abomodell und einen Bürgerbeirat.
Jugendliche an politischen Entscheidungen zu beteiligen, hat viele Vorteile. Ein Projekt in Sachsen-Anhalt zeigt, wie viel dabei möglich ist. Für eine neue Sportanlage mit Mountainbikestrecke und Fußballplatz sammelten Jugendliche mit cleveren Ideen 125.000 Euro, entwickelten Pläne und überzeugten den Gemeinderat.
Die Schüler einer fünften Klasse in Wentorf bei Hamburg bekommen kein Smartphone, auch nicht in ihrer Freizeit. Nach einem halben Jahr zeigen sie sich zufrieden mit dem Versuch und erklären, was sich verbessert hat: von mehr Bewegung bis zu besserem Austausch in der Freizeit.
Die Zahl der Bafög-Empfänger ist auf dem tiefsten Stand seit dem Jahr 2000. Das liegt nicht nur an unnötiger Bürokratie, sondern auch daran, dass die meisten jungen Menschen ihre Ansprüche falsch einschätzen. Bei letzterem soll demnächst ein KI-Chatbot helfen.
Der Ruf von Dortmunds Nordstadt ist geprägt von Armut und Arbeitslosigkeit. Die Nordstadtliga will das ändern: 500 Kinder und Jugendliche können hier kostenlos trainieren. Zu ihnen gehören auch 70 bis 80 Mädchen. Ihr Punktesystem belohnt neben Toren auch Respekt, Pünktlichkeit und faires Verhalten.
Das Arkoni Kino ist eines von vielen historischen Gebäuden, die in Rumänien langsam verfallen. Der Fotograf Alex Iacob porträtiert solche “Lost Places” von Bukarest bis zu den Karpaten und trifft Menschen, die sich wie er für den Erhalt der Bauwerke einsetzen.
Seit mehr als zwei Jahrzehnten ist es in Polen verboten, Elche zu jagen. Mittlerweile dürfte es im Land wieder mindestens 25.000 Tiere geben. Doch sie sind scheu. Unterwegs mit einem Guide im größten Nationalpark des Landes.
25 Millionen Kilo Meeresmüll entfernt, mehr Housing First in NRW 1
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