Die erste Hauptstadt der Welt verbietet Werbung für Fleisch und Produkte aus fossilen Energien; eine neue App soll Überweisungen zum Facharzt vereinfachen; und in Ghana helfen Umwelthäuptlinge, die Natur zu schützen: Hier kommt der lösungsorientierte Nachrichten-Überblick, zusammengestellt von unserem Partner Squirrel News.
Als erste Hauptstadt der Welt hat Amsterdam im öffentlichen Raum Werbung für Fleisch sowie Produkte und Dienstleistungen aus fossilen Energien verboten – etwa für Kreuzfahrten, Flugreisen oder Dieselautos. Amsterdam folgt damit anderen niederländischen Städten wie Den Haag, wo bereits ähnliche Verbote gelten.
In vielen lokalen Gemeinschaften Afrikas begegnet man Fremden mit Misstrauen. Stammesführer jedoch genießen hohes Ansehen. In Ghana wurden deshalb Umwelthäuptlinge ernannt, um lokale Ökosysteme besser zu schützen. In einigen Gemeinden hat sich dadurch viel verbessert.
Weil zu viele Erstklässler noch nicht richtig Deutsch können, hat Hessen für Kinder mit Sprachdefiziten verpflichtende Vorlaufkurse eingeführt. Nun zieht das Kulturministerium eine positive Bilanz: Rund 95 Prozent der Kinder schaffen danach den Sprung in die erste Klasse.
Rund ein Drittel der hessischen Bahnstrecken wird noch mit Dieselzügen betrieben. Zwischen Wiesbaden und Niedernhausen wird deshalb seit Mitte Dezember ein Batteriezug getestet. Der Bau von Oberleitungen wird damit überflüssig. Die erste Bilanz fällt positiv aus.
Die gesetzlichen Krankenkassen planen eine App, um Rezepte und Überweisungen zu Fachärzten in bestimmten Fällen ohne vorherigen Hausarzt-Besuch zu ermöglichen. Ziel ist es, Arztpraxen zu entlasten und Menschen schneller zu versorgen.
Ein Hausarzt aus Olpe und ein Berliner Psychologe haben einen neuen Beruf erfunden: Die Digitale Hausärztliche Versorgungsassistenz (DIHVA) besucht Patienten auf dem Land, wertet medizinische Daten per KI aus und leitet sie an Ärzte weiter. Die ersten Personen werden bereits darin ausgebildet.
Mit einer einfachen Idee hat Sebastian Vollmer es geschafft, Anämie-Fälle bei Kindern im indischen Bundesstaat Bihar um ein Viertel zu senken. Nun arbeitet er an einem Filter für Brunnen, der Wasser mit Eisen anreichert.
Im Offline Club, einem Konzept aus Amsterdam, treffen sich Menschen bewusst ohne digitale Ablenkung. Dabei haben sie zuerst Zeit für sich selbst und anschließend für Gespräche mit anderen Teilnehmenden. Inzwischen finden Treffen in 16 Städten statt, neuerdings auch in Hamburg.
In britischen Rage Rooms dürfen Menschen 30 Minuten lang Möbel und Elektrogeräte zertrümmern. Dabei geht es nicht nur um Wut, sondern auch um Stressabbau. Die Räume sind offen für jeden, doch Frauen kommen häufiger.
„Mein Papa schläft im Auto, wenn er mich besucht. Kannst du helfen?“ Diese Frage eines Schülers machte Annette Habert auf das Schicksal vieler Trennungsfamilien aufmerksam. Daraufhin gründete sie ein Sozialunternehmen, das private Unterkünfte für getrennte Elternteile vermittelt.
Amsterdam stoppt fossile Werbung, App für einfache Arzt-Überweisungen 1
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