Irland führt dauerhaft ein Grundeinkommen für 2.000 Künstlerinnen und Künstler ein; ein mobiles Schwimmbad hilft Kindern im Nordosten Frankreichs, schwimmen zu lernen; und in Osnabrück eröffnet eine Fahrschule von Frauen für Frauen: Hier kommt der lösungsorientierte Nachrichten-Überblick, zusammengestellt von unserem Partner Squirrel News.
In Irland sollen 2.000 Künstlerinnen und Künstler in Dreijahreszyklen wöchentlich 325 Euro erhalten. Dem irischen Kulturminister O’Donovan zufolge ist es das weltweit erste Programm dieser Art. Ein Pilotprojekt hat zuvor mehr als seine Nettokosten in Höhe von 72 Millionen Euro eingebracht.
Nach EU-Zahlen werden in Europa vier bis neun Prozent aller unverkauften Textilien vernichtet, ohne jemals getragen worden zu sein. Eine neue EU-Verordnung verbietet großen und mittelgroßen Unternehmen diese Praxis in Zukunft. Für beschädigte Waren gibt es Ausnahmen.
Ein neuer Bluttest soll Schweizer Krankenhäusern ab diesem Sommer helfen, Herzinfarkte früher zu diagnostizieren. Der Test kann kleinste Konzentrationen von Troponin im Blut nachweisen. Ein Kardiologe ist überzeugt, dass das Leben retten wird.
Eine neue Metastudie zeigt, dass Ausdauersport wie Laufen, Schwimmen und Tanzen besonders gut gegen Depressionen und Angstzustände wirkt. Insgesamt schnitten alle Formen von Bewegung genauso gut oder besser als Medikamente und Gesprächstherapien ab. Ersetzen kann Sport eine Therapie aber nicht.
Auch in Frankreich fehlt es in vielen ländlichen Gemeinden an Schwimmbädern. Im Nordosten des Landes sorgt nun ein umgebauter LKW mit integriertem Schwimmbecken dafür, dass Kinder trotzdem schwimmen lernen können.
Sexistische Sprüche, unnötige Berührungen: Viele Frauen berichten von übergriffigem Verhalten in Fahrschulautos. In Osnabrück hat deshalb eine Fahrschule von Frauen für Frauen eröffnet. Die Idee dazu kam allerdings von einem Mann.
Eine Studie des Fraunhofer Instituts hat ergeben, dass Angestellte einer Krankenkasse von zu Hause aus etwa 20 Prozent mehr Kundenanliegen bearbeiten konnten als im Büro. Bei mehr als drei Wochentagen im Homeoffice sank die Produktivität jedoch wieder.
Der Chemiker und Umweltforscher Michael Braungart hat das „Cradle to Cradle“-Konzept maßgeblich mitentwickelt. Im Interview erklärt er, wie eine echte Kreislaufwirtschaft aussehen würde, warum der Schlüssel dazu im Design liegt und welche Chancen sich daraus für die Industrie ergeben.
Der Vembanad-See ist „das Herz des kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Lebens“ im indischen Bundesstaat Kerala. Doch die rückläufigen Muschelerträge bedrohen den Lebensunterhalt vieler Familien. NGOs unterstützen sie dabei, nachhaltige Methoden einzuführen und Schutzgebiete einzurichten. Erste Erfolge sind bereits sichtbar.
Ohne jede Unterstützung von anderen retten Ramón Pucha und seine Familie seit Jahren seltene Pflanzen im ecuadorianischen Regenwald. Dafür holen sie Samen von stark bedrohten Pflanzenarten tief aus dem Urwald und ziehen sie auf ihrer 32 Hektar großen Finca groß. Manche der Pflanzen sind erst nach 100 Jahren ausgewachsen.
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