In den Alpen soll das größte Auswilderungsprojekt Frankreichs starten; Schleswig-Holstein lockt Referendare mit Prämien in ländliche Regionen; und in Sachsen-Anhalt helfen große Clubs kleinen Vereinen mit einem „Sportgroschen“: Hier kommt der lösungsorientierte Nachrichten-Überblick, zusammengestellt von unserem Partner Squirrel News.
Die gemeinnützige Organisation Rewilding Europe will im Sommer in den Dauphiné-Alpen das bisher größte Auswilderungsprojekt Frankreichs umsetzen. Es soll eine Umgebung schaffen, in der Tierarten wie Wildpferde, Steinböcke, Wölfe, Eurasische Luchse und Geier gesunde Populationen aufbauen können. (Beitrag auf Englisch).
Die Bundesregierung hat ein Gesetz beschlossen, das die Barrierefreiheit in Deutschland verbessern soll. Insbesondere Bundesbehörden und -gebäude sollen bis 2045 vollständig barrierefrei sein. Darüber hinaus sind weitere Verbesserungen geplant sowie ein niedrigschwelliges Schlichtungsverfahren für Streitfälle.
Deutschlandweit fehlt es an Lehrern; manche Gegenden auf dem Land sind besonders betroffen. Schleswig-Holstein zahlt Referendaren für den Vorbereitungsdienst in unbeliebten Regionen deshalb 250 Euro zusätzlich im Monat. Auch ein anderes Programm kommt gut an.
Ende 2025 kündigte die Stiftung Sport in Sachsen-Anhalt eine neue Initiative an, um den Sport im Land zu unterstützen: Größere Vereine geben dabei zehn Cent vom Preis ihrer Eintrittskarten als „Sportgroschen“ an kleinere Vereine ab. Am Wochenende ist das Modell gestartet.
Teure Medikamente belasten viele Rentner finanziell. Seit 2016 stellt die polnische Regierung Personen, die älter als 75 Jahre sind, verschriebene Arzneien kostenlos zur Verfügung. Eine Untersuchung zeigt: Die Maßnahme schützt vor Altersarmut, hat aber auch ein paar Nebenwirkungen.
Peter Burk ist Bauberater und Autor des Buches „Bezahlbares Wohnen“. Im Interview spricht er über mögliche Wege aus der Wohnungskrise und erklärt, was Kommunen können, wenn Bund und Länder nicht ausreichend helfen.
Manche Kinder verbringen acht bis neun Stunden am Tag mit digitalen Medien. Das Präventionsprojekt „Digital – voll normal“ klärt an Schulen über Mediensucht auf. Ein Mitarbeiter sieht Medienbildung als das beste Mittel gegen Apps, die abhängig machen.
Senioren betreuen, mit geflüchteten Kindern spielen oder die Umwelt schützen: An einer Bremer Schule gehört soziales Engagement zum Stundenplan. Das Modell entlastet andere Einrichtungen und hilft den Jugendlichen, Verantwortung und Empathie zu entwickeln.
Aachen sucht eine neue Bleibe für wohnungslose Menschen. Architekturstudierende der RWTH haben dafür gemeinsam mit Betroffenen ein praxisnahes Konzept in einer ehemaligen Schule entwickelt – mit Zweibettzimmern statt Massenschlafsälen und einem offenen Treffpunkt. Die Chancen für die Umsetzung stehen gut.
Als erste kurdische Mädchen-Fußballmannschaft in Deutschland bringt der FC Medya Oldenburg 27 Spielerinnen aus acht Nationen zusammen. Der Sport hilft ihnen nicht nur, sich auszupowern, sondern auch, die Sorgen um ihre Heimat eine Zeit lang zu vergessen.
Größtes Auswilderungsprojekt Frankreichs, Prämien gegen Lehrermangel 1
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