Die Luft in Städten wie Amsterdam, London und Berlin ist deutlich sauberer geworden; spanische Forscher haben Augen-Implantate aus Fischschuppen entwickelt: und eine Düsseldorfer Gründerin hilft Geflüchteten mit einem neuen Modell bei der Integration: Unsere neue Ausgabe ist da
19 Städte weltweit haben es geschafft, ihre Feinstaub- und Stickstoffdioxidwerte innerhalb von 15 Jahren um 20 Prozent oder mehr zu senken. Zu ihnen gehören auch London, San Francisco, Paris und Berlin. In Peking und Warschau sank die Feinstaubbelastung sogar um mehr als 45 Prozent. (Beitrag auf Englisch)
Fischschuppen landen normalerweise im Müll. Doch ein Forschungsteam der Universität Granada hat daraus Hornhautimplantate für das menschliche Auge entwickelt. Sie sind biokompatibel, widerstandsfähig und transparent, und verringern die Abhängigkeit von Transplantationen.
Ein Herzinfarkt ist lebensgefährlich. Doch auch wer überlebt, kann bleibende Schäden davontragen. Eine neue Technologie, die sich selbst vervielfältigende RNA nutzt, kann dem Körper nun helfen, ein heilendes Hormon auszuschütten, so dass sich das Herz wieder vollständig erholt.
Plastik braucht oft Jahrhunderte, um sich zu zersetzen. Forschende aus Japan haben nun jedoch einen Kunststoff entwickelt, der sich bei Kontakt mit Salz zersetzt und trotzdem so stabil sein soll wie herkömmliches Plastik. Im Meerwasser soll sich das Material innerhalb weniger Stunden auflösen.
Bisher standen dem Umstieg auf ein Elektroauto auch hohe Anschaffungskosten im Weg. Doch die Preise sind im vergangenen Jahr EU-weit gefallen. Einer neuen Analyse könnte der Preisunterschied zu Verbrennern bis 2030 ganz verschwinden, vorausgesetzt die EU-Kommission bleibt bei ihren Emissionszielen.
Einer neuen Studie zufolge haben Friseursalons großes Potenzial, um Gespräche über Klimaschutz anzustoßen. Öko-Tipps, die auf den Spiegeln klebten und Gespräche über nachhaltige Haarpflege anregen sollten, veranlassten 73 Prozent der Kundinnen und Kunden dazu, ihre Haarpflegeroutine „wahrscheinlich zu verändern“.
Viele Moore setzen heute CO2 frei, weil sie für die Landwirtschaft trockengelegt wurden. Eine Untersuchung mit mehr als 21.000 Messungen zeigt nun, dass ein höherer Wasserstand ihre Klimabilanz deutlich verbessern kann. Der wirtschaftlichen Nutzung muss dies nicht im Weg stehen.
Manche Jugendliche verbringen ein Drittel ihres Tages am Smartphone. Eine neue App soll ihnen helfen, bewusster mit ihrer Bildschirmzeit und den sozialen Medien umzugehen. Kleine Aufgaben und eine 21-Tage-Challenge motivieren dazu, mehr Zeit ohne Handy mit Freunden und Familie zu verbringen.
Die Besichtigung der berühmten Fontana di Trevi in Rom kostet für Touristen neuerdings zwei Euro. Allein im ersten Monat kamen so mehr als 435.000 Euro zusammen. Mit dem Geld will die Stadt die Sehenswürdigkeit erhalten und ihren Einwohnern kostenfreien Zugang zu den städtischen Museen ermöglichen.
In einem leerstehenden Hotel in Düsseldorf wagt eine Gründerin ein Experiment: Geflüchtete erhalten günstigen Wohnraum. Dafür müssen sie Deutsch lernen, helfen, das Hotel wieder instandzusetzen, und einen Job in der Düsseldorfer Gastronomie annehmen, weil dort „ständig Personal fehlt“.
19 Städte senken Luftverschmutzung stark, Hornhaut aus Fischschuppen 1
Bitte unterstützt uns!
Squirrel News ist gemeinnützig und finanziert sich hauptsächlich aus Spenden. Mit einem regelmäßigen Beitrag helft ihr uns, weiterhin die besten konstruktiven Nachrichten zu finden!