Eine große Studie zeigt, dass die Option auf Homeoffice zu mehr Geburten führt; Norwegen macht Tempo 30 zum Standard in Städten und Dörfern; und die Zahl von Auszubildenden in Pflegeberufen ist auf einen neuen Höchststand geklettert: Unsere neue Ausgabe ist da
Eine neue Studie zeigt mit Daten aus 38 Ländern, dass die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten, die Geburtenrate steigert. Wenn beide Partner teilweise im Homeoffice arbeiten können, ist der Effekt am größten. Der Grund dafür dürfte die leichtere Vereinbarkeit von Beruf und Familie sein.
Angesichts der stark gestiegenen Ölpreise hat die Internationale Energieagentur zehn Empfehlungen veröffentlicht, durch die sich der Ölverbrauch schnell senken lässt. Sie reichen von Homeoffice und Carsharing über Tempolimits bis hin zum Verzicht auf Flüge.
In Norwegen gilt in bebauten Gebieten künftig grundsätzlich Tempo 30. Höhere Geschwindigkeiten sind möglich, müssen aber von den Kommunen begründet werden. Eine Stadtplanerin sieht in der neuen Regelung einen „bedeutenden Sieg für die Verkehrssicherheit“.
Der Gütertransport zwischen Deutschland und Dänemark ist künftig emissionsfrei möglich. Eine neue elektrische Frachtfähre hat bereits ihre erste Fahrt absolviert. Mit einer Kapazität zum Speichern von zehn Megawattstunden verfügt sie über eines der größten Batteriesysteme von Fähren weltweit.
Pflegekräfte werden dringend gebraucht. Seit der Reform der Ausbildung im Jahr 2020 entscheiden sich wieder mehr junge Menschen für den Beruf. 2025 begannen 64.300 Personen in Deutschland mit einer Pflegeausbildung, acht Prozent mehr als im Vorjahr. Bei den Männern waren es sogar 15 Prozent mehr.
Viele Pflege-Azubis brechen ihre Ausbildung früh ab, oft wegen Überforderung im ersten Praxiseinsatz. Die Diakonie setzt deshalb auf einen „lernenden Wohnbereich“, in dem Auszubildende zunächst in einem geschützten Raum mit Schauspielenden üben. Das soll den Einstieg erleichtern und die Abbruchquote senken.
Schwere Infektionen werden oft lebensgefährlich, weil das Immunsystem überreagiert. Forschende aus Dresden setzen nun auf Zellen aus Nabelschnüren, die diese Reaktionen regulieren können. In einer Studie verbesserten sie die Heilung und senkten die Sterblichkeit bei schweren Covid-19-Verläufen.
Eine aufwändige klinische Studie aus Deutschland bestätigt, dass der Wirkstoff bestimmter Pilze gegen Depressionen wirkt, wenn die Einnahme von einer Therapie begleitet wird. Allerdings wurden nicht alle Ziele der Studie erreicht. Mögliche Nebenwirkungen zeigen zudem, dass ärztliche Betreuung wichtig ist.
Der Kakapo ist eine der seltensten Vogelarten der Welt. Mitte der 1990er-Jahre waren in Neuseeland nur noch etwa 50 Exemplare übrig. Dank intensiver Schutzbemühungen hat sich ihre Zahl seitdem mehr als vervierfacht. 2026 dürfte aufgrund vieler Rimu-Früchte ein Jahr mit besonders viel Nachwuchs werden.
Kleinwüchsige Menschen stoßen im Alltag auf viele Barrieren und erleben häufig Diskriminierung. Doch immer mehr engagieren sich dagegen: von der ersten kleinwüchsigen Frau im Bundestag über die Macher einer Web-Serie bis hin zu einer erfolgreichen Aktivistin in Spanien.
Homeoffice steigert Geburtenrate, Tempo 30 in Norwegen 1
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