In Peru erhält erstmals eine Insektenart eigene Rechtsansprüche; bei der Modernisierung eines Windparks in Spanien werden fast alle alten Teile wiederverwendet oder recycelt; und Stadtteilküchen in Istanbul helfen Menschen mit geringem Einkommen: Hier kommt der lösungsorientierte Nachrichten-Überblick, zusammengestellt von unserem Partner Squirrel News.
Stachellose Bienen zählen zu den wichtigsten Bestäubern des Amazonas. Doch ihre Zukunft ist zunehmend gefährdet. In zwei Regionen Perus haben die Tiere nun als erste Insektenart der Welt eigene Rechtsansprüche erhalten.
Der Windpark Muel bei Zaragoza bestand früher aus 27 Turbinen. Nach einer Modernisierung sind es jetzt nur noch drei; doch die Anlage erzeugt jetzt mehr als doppelt so viel Strom. Zudem werden fast alle Altkomponenten wiederverwertet und die Rotorblätter recycelt.
Ausrangierte Smartphones und Laptops werden mittlerweile häufig generalüberholt und dann weiterverkauft. Der Hausgeräte-Hersteller Miele testet das nun auch mit Waschmaschinen. Erste Ergebnisse aus den Niederlanden sind positiv.
Noch nie wurden in Deutschland so viele Augenhornhäute und Herzklappen für Transplantationen gespendet wie 2025. Im Vergleich zum Vorjahr stieg ihre Zahl um mehr als 15 Prozent. Trotzdem bleibt der Bedarf groß – auch weil viele Menschen noch nie von dem Thema gehört haben.
CAR-T-Zellen gelten als Durchbruch in der Krebstherapie. Doch die gentechnisch veränderten Immunzellen könnten auch bei Autoimmunerkrankungen helfen. Erste Studien zeigen vielversprechende Ergebnisse bei Lupus und Multipler Sklerose.
Ein Bündnis aus zivilgesellschaftlichen Organisationen hat zu einem „digitalen Unabhängigkeitstag“ aufgerufen. Ab dem 4. Januar will es Menschen an jedem ersten Sonntag im Monat dazu ermuntern, digitale Plattformen zu hinterfragen und zu demokratiefreundlicheren Angeboten zu wechseln.
Istanbuls neue Stadtteilkantinen bieten gutes Essen für wenig Geld. Erdacht für Arbeiter und Studierende, und subventioniert von der Stadtverwaltung, sind sie mittlerweile auch bei älteren Menschen sehr beliebt. Die Kantinen sind ein Grund dafür, warum der mittlerweile inhaftierte Bürgermeister İmamoğlu so populär ist.
Die „Pick Up Pigeons“ in New York ziehen jede Woche durch ein anderes Stadtviertel und sammeln dabei bis zu 100 Kilo Müll ein. Im vergangenen Jahr haben sie so fast vier Tonnen Müll beseitigt. Nach getaner Arbeit enden die gemeinschaftlichen Aufräumaktionen oft in einer Bar.
Seit mehr als 30 Jahren räumen Mitglieder einer muslimischen Reformgemeinde an Neujahr deutsche Städte auf. Mehr als zehntausend Menschen in mehr als 240 Städten sollen zuletzt mitgemacht haben. „Wir reden nicht über das Stadtbild. Wir verbessern es“, erklärt eine Berliner Gemeinde.
Foto: Rodrigo Menezes via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)
Eigene Rechte für Amazonas-Biene, Zero-Waste-Windpark 1
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