Die EU-Kommission will mit Hilfe einer europaweiten App Cybermobbing bekämpfen; Forscher aus Oxford reparieren beschädigte Nerven mit Spinnenseide; und eine Tragflächen-Elektrofähre verändert die Mobilität in Stockholm: Hier kommt der lösungsorientierte Nachrichten-Überblick, zusammengestellt von unserem Partner Squirrel News.
Jeder sechste Jugendliche in Europa ist aktuellen Zahlen zufolge von Cybermobbing betroffen. Die EU‑Kommission hat deshalb einen neuen Aktionsplan vorgestellt: Kernstück ist eine EU‑weite App, über die Betroffene niedrigschwellig Cybermobbing melden, Beweise sichern und schnell Unterstützung erhalten können.
Lange gab es Diskussionen über ein „Europa der zwei Geschwindigkeiten“. Nun haben sich Deutschland, Frankreich, Polen, Italien, Spanien und die Niederlande entschlossen, gemeinsame Regeln für Börsen und Finanzmärkte zu entwickeln.
Jedes Jahr erleiden hunderttausende Menschen Verletzungen an peripheren Nerven. Die meisten von ihnen werden mit gesunden Nerven aus anderen Körperteilen repariert; doch das führt zu neuen Problemen. Ein Forschungsteam in Oxford nutzt stattdessen Spinnenseide, denn die hat erstaunliche Eigenschaften.
Das RS-Virus hat in den vergangenen Wintern viele Säuglinge schwer krank gemacht und Kinderkliniken an ihre Grenzen gebracht. Seit die Immunisierung für Neugeborene Kassenleistung ist, sind die Infektionen in Hamburg um mehr als 80 Prozent gesunken und viel weniger Babys müssen ins Krankenhaus.
Wenn Menschen in Notfallsituationen kein Deutsch sprechen, geht in der Leitstelle wertvolle Zeit verloren. In Remscheid übersetzt deshalb eine KI solche Notrufe in Echtzeit und beschleunigt dadurch die Rettungseinsätze.
Seit Ende 2024 können Pendler in Stockholm eine Tragflächen-Elektrofähre nutzen, um die Stadt zu durchqueren. Nun zeigt eine erste Bilanz: Die Fähre ist nicht nur leiser als herkömmliche Boote, sondern fährt auch fast emissionsfrei. Zudem erhöhte sich die Zahl der Fahrgäste um fast ein Viertel.
Bei vielen Menschen mit Depression wirken gängige Antidepressiva nicht ausreichend. Erste Ergebnisse einer klinischen Studien deuten darauf hin, dass der Ayahuasca-Wirkstoff DMT depressive Symptome nach nur einer Behandlung spürbar reduzieren kann. Allerdings sind weitere Studien nötig, auch um die Risiken besser zu erforschen.
In Hamburg-Billstedt wachsen viele Jugendliche mit schlechten Perspektiven und wenigen Freizeitangeboten auf. In einer Hip-Hop-Akademie entdecken sie bei Breakdance oder Rapkursen ihre Talente und finden einen neuen Ort zur Identifikation.
Der Autor Jörg Bernardy hat ein Kinderbuch über die Unendlichkeit des Universums geschrieben. Über die philosophischen Fragen darin diskutiert er auch gern persönlich mit Kindern. Die danken es ihm mit erstaunlich langer Aufmerksamkeit und finden das Thema richtig cool.
Frühgeborene Babys brauchen viel Nähe, doch nicht alle Eltern können täglich stundenlang in die Klinik kommen. In Magdeburg übernehmen ehrenamtliche „Kuschelpaten“ diese Aufgabe. Der Körperkontakt beruhigt die Frühchen und unterstützt ihre Entwicklung.
EU-Aktionsplan gegen Cybermobbing, Neurochirurgie mit Spinnenseide 1
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