Eine riesige Wildtierbrücke in Colorado soll Unfälle mit Pumas, Elchen und Bären verhindern; Großbritannien nimmt ab 2027 wieder am Erasmus-Austauschprogramm teil; und ein besonderes Gymnasium in Ungarn hilft Roma, der Armut zu entkommen: Hier kommt der lösungsorientierte Nachrichten-Überblick, zusammengestellt von unserem Partner Squirrel News.
Die sechsspurige Interstate 25 verbindet wichtige Städte im Süden der USA. Dabei zerteilt sie Siedlungsgebiete von Elchen, Pumas, Schwarzbären und vielen anderen Wildtieren. Eine riesige Wildtierquerung soll die Tiere künftig schützen und die Zahl der Unfälle um 90 Prozent senken. (Artikel auf Englisch)
Ab 2027 können junge Menschen aus der EU wieder per Erasmus an britischen Unis studieren oder eine Ausbildung absolvieren – und umgekehrt. England, Schottland, Wales und Nordirland waren bis zum Brexit beliebte Zielländer für Erasmus-Studierende.
Nach langen Beratungen haben sich Bund und Länder auf den Digitalpakt 2.0 geeinigt. Deutsche Schulen sollen dadurch bis 2030 weitere fünf Milliarden Euro erhalten. Durch den ersten Digitalpakt waren bis 2024 bereits 6,5 Milliarden Euro an Schulen geflossen, etwa für Laptops und digitale Tafeln.
Das Europäische Parlament hat eine Petition für einen EU-weiten Zugang zu sicheren Schwangerschaftsabbrüchen angenommen. Die Bürgerinitiative „Meine Stimme, meine Wahl“ fordert darin einen Fonds, der es Frauen aus EU-Ländern wie Polen oder Malta ermöglicht, für medizinische Eingriffe in andere Mitgliedstaaten zu reisen.
Damit Frauen und Mädchen ab 14 Jahren in Frankfurt am Main bedenkenloser am Nachtleben teilnehmen können, dürfen sie nachts in Zukunft vergünstigt Taxi fahren. Ein städtischer Gutschein reduziert Fahrten für sie um sechs Euro. Das Angebot gilt von 22 bis 6 Uhr.
Seit vergangenem Jahr gibt es in Berlin an einigen Stellen kostenlose Schließfächer für Menschen, die auf der Straße leben. Das Interesse daran ist so groß, dass es mittlerweile sogar Wartelisten dafür gibt. Nun will auch Potsdam Schließfächer für obdachlose Menschen bereitstellen.
Allein in Berlin haben wohl mehr als 60.000 Menschen keinen Zugang zur Gesundheitsversorgung. Verschiedene Projekte und Ärztinnen helfen ihnen dennoch: zum Beispiel eine mobile Zahnarztpraxis.
Alte Menschen gelten bei Betrügern oft als leichte Beute. Mit Schockanrufen schaffen sie es bisweilen, ihnen große Summen zu entlocken. Ein 85-Jähriger aus Bayern hat die Betrüger nun jedoch schon zum zweiten Mal selbst hereingelegt und sie der Polizei übergeben.
99 Prozent der jungen Roma in Ungarn besuchen nie eine Universität. Für einen kleinen Teil von ihnen hat Tibor Derdák ein eigenes Gymnasium gegründet. Immer mehr verstehen nun, dass ihr Leben nicht zwangsläufig in Armut enden muss. Eine Absolventin hat bereits ihr Studium abgeschlossen und gilt nun als „Sprachrohr einer neuen Generation“.
Größte Wildtierbrücke Nordamerikas, Großbritannien zurück bei Erasmus 1
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