Nach mehr als zwei Jahrzehnten Vorarbeit tritt das internationale Hochseeschutz-Abkommen in Kraft; die Vereinten Nationen erzielen große Fortschritte im Kampf gegen eine vermeidbare Form von Erblindung; und Österreich führt einen Hundeführerschein ein: Unsere neue Ausgabe ist da
Bisher gab es keine rechtliche Grundlage für den Schutz der internationalen Gewässer auf hoher See. Das Hochseeschutz-Abkommen der Vereinten Nationen ändert das. Seit zwei Tagen ist es in Kraft. Ein Meeresbiologe spricht von einem „Jahrhundert-Abkommen“.
Das Trachom war in der Vergangenheit die häufigste Ursache für Erblindung in tropischen Entwicklungsländern. Nun müssen laut WHO weltweit erstmals weniger als 100 Millionen Menschen deshalb behandelt werden. Seit 2002 sank ihre Zahl um 94 Prozent. Bis 2030 soll die Krankheit vollständig besiegt sein.
EU-weit sinken in fast allen Altersgruppen die Lungenkrebs-Sterberaten, weil immer weniger Menschen rauchen. In Deutschland sank die Zahl der Todesfälle vor allem bei jüngeren Menschen unter 45 Jahren massiv: in den vergangenen zehn Jahren um bis zu 40 Prozent.
Wer ein Tier kauft, ohne sich damit auszukennen, riskiert viel Leid und unbezahlbare Kosten. Einige Tierärzte fordern deshalb einen „Tierführerschein“. Niedersachsen und Österreich haben bereits einen „Hundeführerschein“ eingeführt. Bremen zieht im Sommer nach.
Die Bundesregierung will den Führerschein digital machen. Als Teil der neuen i-Kfz-App soll er Bürokratie abbauen und den Alltag von Autofahrenden vereinfachen. Bis Ende des Jahres soll der digitale Führerschein auf dem Smartphone zur Verfügung stehen.
Die Bundesregierung hat eine neue Prämie für den Kauf von Elektroautos angekündigt. Geplant ist eine gestaffelte Zuzahlung von bis zu 6.000 Euro für Privatpersonen, um den Umstieg zu erleichtern. Auch Umwelt und Industrie sollen profitieren.
Eine schwedische Musiklehrerin hat sich ein Ertüchtigungsprogramm für Seniorinnen ausgedacht: Beim „Tanten-Parcours“ nutzen sie den öffentlichen Raum zum Springen, Steigen, Rutschen und Balancieren. Eine Expertin lobt die Wirkung des Ansatzes auf die Gesundheit. Und auf Instagram folgen schon mehr als 50.000 Menschen dem Kanal.
Filmschaffende, Schriftsteller und Musikerinnen im Iran nutzen Kunst als Form des Widerstands gegen die Repression. Regisseure wie Jafar Panahi drehen heimlich Filme, die Erfahrungen von politischer Gewalt sichtbar machen. Und Sängerinnen singen trotz Verbot öffentlich ohne Kopftuch.
Los Angeles hat sich vom smogverpesteten Betondschungel zu einer ziemlich grünen Metropole entwickelt. Es gibt so viele Parks und Naturzonen, dass nun sogar Kojoten dort flanieren. Gefährlich für Menschen sind sie nicht. Doch es gibt ein paar Regeln zu beachten.
"Jahrhundert-Abkommen" tritt in Kraft, Erfolg im Kampf gegen gefährliche Augenkrankheit, Tierführerschein 1
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