In den Randzonen der Sahara wachsen immer mehr Bäume und Sträucher; neue Daten zeigen, wie sich die globale Plastikmüll-Verschmutzung stoppen lässt; und bei Hannover wird die erste Mittelschulklasse in Deutschland einen Tag pro Woche im Freien unterrichtet: Hier kommt der lösungsorientierte Nachrichten-Überblick, zusammengestellt von unserem Partner Squirrel News.
Satellitenaufnahmen der letzten Jahrzehnte zeigen, dass in den Randzonen der Sahara mehr Pflanzen wachsen als früher. Die Entwicklung betrifft vor allem die Übergangsräume zwischen Wüste und stärker bewachsenen Landschaften, wo es nun mehr Bäume und Sträucher gibt.
Eine neue Berechnung zeigt: In Ländern mit hohem Einkommen ist die Plastikverschmutzung pro Kopf 100-mal geringer als in Ländern mit niedrigerem Einkommen. Eine Verbesserung der Abfallwirtschaft in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen könnte die weltweite Umweltverschmutzung um 98 Prozent reduzieren. (Beitrag auf Englisch)
Seit zwei Jahren gibt es in Deutschland ein Organspende-Portal. Dort können Personen ab 16 Jahren digital eintragen, ob sie einer Organspende nach dem Tod zustimmen oder nicht. Nach einem Jahr hatten rund 280.000 Personen die Möglichkeit genutzt. Mittlerweile liegen rund 515.000 gültige Erklärungen vor.
Viele Hebammen fühlen sich durch hohe Belastung und bürokratischen Aufwand unter Druck. Eine Einigung mit den Krankenkassen soll nun die Arbeitsbedingungen verbessern und den Verwaltungsaufwand senken. Das könnte den Beruf attraktiver machen und die Betreuung von Schwangeren verbessern.
Ein 83-jähriger Agraringenieur hat mit seinem Team einen Roboter für die Arbeit auf Obstfeldern entwickelt. Das Gerät soll „einen monotonen, gesundheitsgefährdenden Arbeitsplatz einsparen“, der oft ohnehin nicht besetzt werden könne. Zudem soll er die Umwelt entlasten, indem er Unkraut mechanisch entfernt und so Pestizide ersetzt.
Feldhamster in Deutschland sind seit Jahren vom Aussterben bedroht. In ganz Rheinland-Pfalz gab es nur noch eine Population. Doch ein Zusammenschluss von 20 Landwirten hat gezeigt, wie sich die Tiere wieder vermehren können: durch Blühstreifen, Flächen mit hohen Stoppeln und untergesäten Klee.
Die neue App „Wildtier-SOS“ hilft dabei, zurückgelassenen Wildtieren zu helfen. Durch wenige Fragen lässt sich darin klären, um was für ein Tier es sich handelt, in welcher Situation es sich befindet und welche die richtigen Ansprechstationen sind.
An der Ernst-Reuter-Schule bei Hannover gibt Deutschlands erste „Draußenklasse“ der Mittelstufe. An einem Tag pro Woche und bei jedem Wetter findet der Unterricht dort im Freien statt. Klassenlehrerin Isabell Voigtländer berichtet: „Die Kinder sind draußen wesentlich ausgeglichener.“
Viele Schulen und Lehrkräfte sind unsicher, wie sie Alltagsrassismus am besten begegnen. Zwei Lehrkräfte haben nach einem Brandbrief ein Buch geschrieben, das Probleme und Lösungen beschreibt. Und an der Uni Würzburg lernen Lehramststudierende in einem speziellen Programm, was sie gegen Antisemitismus im Schultalltag tun können.
In einem Frankfurter Frauengefängnis führen geschulte Insassinnen andere inhaftierte Frauen durch eine Wanderausstellung zum Leben von Anne Frank. Das Projekt soll ihnen helfen, Verantwortung zu übernehmen und sich mit gesellschaftlichen Themen auseinanderzusetzen, und so die Resozialisierung erleichtern.
Ränder der Sahara werden grüner, Lösung für globales Müllproblem 1
Bitte unterstützt uns!
Squirrel News ist gemeinnützig und finanziert sich hauptsächlich aus Spenden. Mit einem regelmäßigen Beitrag helft ihr uns, weiterhin die besten konstruktiven Nachrichten zu finden!