Spezielle Drohnen und Roboter holen europaweit Müll vom Meeresgrund; ein KI-Tool erkennt häusliche Gewalt Jahre, bevor Betroffene Hilfe holen; und das britische Oberhaus schafft die letzten vererbbaren Sitze ab: Unsere neue Ausgabe ist da
Viele Abfälle im Meer sinken auf den Boden und sind mit bloßem Auge nicht mehr zu sehen. Ein von der EU finanziertes Pilotprojekt setzt auf spezielle Drohnen und Heberoboter, um diesen Müll zu bergen. Bis zum Jahresende soll die Technik so weit sein, dass sie in ganz Europa eingesetzt werden kann.
Um häusliche Gewalt zu erkennen, setzen Kliniken bisher vor allem auf direkte Fragen. Doch viele Betroffene wollen nicht darüber sprechen. Ein neues KI-Tool, das verschiedene Klinikdaten auswertet, schaffte es nun, mögliche Übergriffe mehr als drei Jahre früher zu erkennen, als Betroffene klinische Hilfe in Anspruch nehmen.
Die idiopathische Lungenfibrose ist eine schwere und oft tödliche Lungenkrankheit. Forschende der Universität Gießen haben nun einen neuen Behandlungsansatz entdeckt: Ein Wirkstoff aus der Forschung zu neurodegenerativen Krankheiten zeigte im Labor vielversprechende Ergebnisse.
Das britische Oberhaus hat ein Gesetz verabschiedet, das die letzten noch verbliebenen Lords mit Erbtitel aus der zweiten Kammer des Parlaments verbannt. Den größten Teil von ihnen hatte Ex-Premier Tony Blair bereits 1999 entfernt. Nun geht eine jahrhundertelange Tradition zu Ende.
Angeln galt lange als Hobby für Männer. Doch nun finden immer mehr Frauen Gefallen daran. Eine von ihnen ist die Angel-Expertin und Influencerin Barbara Kijewski, die seit 30 Jahren angelt und seitdem viele Vorurteile überwinden konnte.
Gemeinsam mit einem lokalen Gemüseproduzenten baut die Rewe Group erstmals in Deutschland Pflücksalate im großen Stil in einem Hydroponik-System an. Dabei wachsen die Pflanzen nicht in Erde, sondern in Wasserbecken. Das System soll bis zu 90 Prozent weniger Wasser benötigen als herkömmlicher Anbau; zudem wachsen die Pflanzen schneller.
Neben dem Stadtgarten in Bochum-Wattenscheid pflanzen Schulklassen eines Gymnasiums auf einer Fläche von 1500 Quadratmetern einen Tiny Forest nach der japanischen Miyawaki-Methode. Zuvor hatte eine Bürgerinitiative fünf Jahre für das Projekt gekämpft.
Studierende der TU Berlin haben in einem Gebäude ihrer Uni testweise Wohnungen eingerichtet. Rund 200 Studierende könnten hier künftig für etwa 320 Euro Miete im Monat wohnen. Das Modell soll zeigen, wie aus ungenutzten Flächen günstiger Wohnraum entstehen kann.
In vielen Unternehmen entscheidet die Position über das Gehalt, mit oft beträchtlichen Unterschieden. Beim Hamburger Getränkehersteller Premium bekommen alle den gleichen Stundenlohn von 21,50 Euro. Zuschläge gibt es nur aufgrund der Lebenssituation.
In einer neuen Doku-Reihe porträtiert Arte Menschen und Projekte aus allen Teilen der Welt, die sich für den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen einsetzen: von Mini-Regenwäldern gegen die Hitze in São Paulo bis hin zu Hai-Zuchtstationen in Indonesien.
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